Diese Woche, am am 22. und 23. Oktober, steht die Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill und Berthold Brecht auf dem Programm des Gewandhauses.
`Das Gewandhausorchester spielt so sexy´, sagt HK Gruber zu seiner Arbeit mit dem Orchester. Der Komponist und Dirigent, der auch schon Gewandhauskomponist war, ist ein Spezialist für die Musik von Weill und dessen Zeitgenossen. Seit Jahrzehnten perfektioniert er als Dirigent und als Gesangsinterpret die sehr spezielle Musiksprache Weills, um sie so perfekt wie möglich umzusetzen. Das Ergebnis seiner Dirigate ist Musik, deren Affekte sich unmittlbar aufs Publikum übertragen. `Man setzt sich hin und weiß sofoert, was die Musik gemeinsam mit dem Text sagen wollen´, beschreibt HK Gruber die Wirkung des epischen Musiktheaters von Weill und Brecht.
Was es mit der Oper auf sich hat und wie HK Gruber die Produktion in Leipzig erlebt, davon berichtet der Künstler in diesem Beitrag.
Die Konzerte im Gewandhaus werden mitgeschnitten für eine spätere Veröffentlichung auf CD. Damit erfüllt sich HK Gruber einen Traum, den er seit vielen Jahren hegt, aber jetzt erst mit dem Gewandhausorchester und dem gewandhaus Partner gefunden hat, die Aufzeichnung zu realisieren.
Die Aufführungen werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Kurt Weill Foundation for Music, New York.
Foto (c) Werner Kmetitsch/ Grafenegg


